Schnellbericht Aion – The Tower of Eternity

Mal schnell ein erster Bericht über Aion für alle interessierten. Keine Bilder und keine tiefergehenden Infos. Die folgen nach dem nächsten Betawochenende. Also vorraussichtlich nach dem 27.07.2009.

Wir haben uns also am Sonntag in einer mehr oder weniger spontanen Aktion entschieden das Aion einmal getestet gehört. Verantwortlich hierfür war möglicherweise der diskrete Hinweis auf die Erwerblichkeit der Betazugänge

Getting into it

In der europäischen Beta von Aion ist es so geregelt das die Betakeys durch die Communityseiten verteilt werden; darüber hinaus wird aber auch jedem Spieler der die Preorder kauft ein Key zur Verfügung gestellt. Eigentlich ein ganz netter Service für Spieler die jetzt schon ein Statement bezüglich ihrer Kaufabsichten abgeben.

Selbstverständlich kann man diese Preorderkeys auch online und ohne Kaufverpflichtung erwerben. Kosten hierfür sind etwa  4 – 10 Euro. Man genießt natürlich dennoch alle Preorder Vorteile wie besondere Items  und Early Access zum Release. Also keine vollkommen sinnlose Investition.

Schwieriger gestaltet sich das beschaffen des Spielclients. Zwar wird der Download über den NCSoft Launcher angeboten (und auch propagiert), aber bei ca. 7-10 Stunden Downloadzeit für 6-7GB Spiel war mir das, zumindest gestern, zu langwierig. Ich wollte ja auch noch spielen. Google und Bing haben dann aber geholfen herauszufinden das die Entwickler den Betaclient für US und EU (gleicher Client) bei einigen der Gamehostseiten hochgeladen haben. Einfach mal suchen (Aion Full Client Zip), die Warte- und Downloadzeiten sind in Ordnung.

Die Installation ist angenehm einfach und schnell. Der NCSoft Launcher nicht ganz aufgeräumt aber absolut funktional. Hat mich an den frühen Sony Launcer erinnert.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck vom Spiel war für mich die sehr atmosphärische Loginscreen Musik. Die hat etwas celestes und das passt super zum restlichen Eindruck den man vom Spiel und der Story gewinnt. Ich muss an dieser Stelle vielleicht einmal ehrlich zugeben das ich mich im Vorfeld nur sehr bedingt mit der Geschichte der Spielwelt oder der Storyline des Spielgeschehens auseinander gesetzt habe. In so fern kann sich mein Eindruck kaum aus Erwartungen die ich an das Spiel habe speisen.

Die Grafik an dieser Stelle wirkt sauber und strahlend, in der darauf folgenden Charaktererschaffung ist bemerkt man dann wie stark die Engine ist und was sie leisten kann. Es stehen unglaublich viele Regler zur Verfügung um den Charakter den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Und zum ersten Mal seit längerem darf man endlich die Statur des Charakters wieder umfangreich modifizieren. Erinnert ein klein wenig an Ryzom.

Unter der Haube werkelt soweit ich informiert bin die CryEngine, welche entgegen der populären Meinung, nicht bei Crysis oder FarCry2 zum Einsatz kam, dafür aber bei FarCry 1 und einigen kleineren Lizenzprodukten.

Die Charaktererschaffung gefällt also. Ich wähle also eine hübsche Elyos Scout und beginne mit dem Spiel.

Das Spiel

Wow! Super anzusehen. Eine bunte Welt mit einer Grafik bei der HdRO wohl als einziger Konkurrent noch mithalten kann. Sehr schöne Bloomeffekte und kräftige Farben. Die ersten Questen, welche die grundlegenen Dinge kurz erklären sind schnell erledigt und man hat sich in kürzester Zeit ins Spiel eingefunden.

Wichtige Begriffe im Questlog sind hervorgehoben und anklickbar. Auf den Klick hin öffnet sich ein ‚Glossar‘-Fenster und erklärt worum es sich handelt und bietet an das entsprechende auf der Karte zu lokalisieren. Das macht es natürlich einfach, aber bei diesem Spiel stört es eigentlich kaum das man es auch mal leicht hat.

Ansonsten merkt man selbstverständlich das es ein Spiel aus dem asiatischen Raum ist. Die Soundeffekte sind nicht unbedingt das was ich in einer solchen Welt erwarten würde, aber wenn man sich an so etwas gewöhnen kann, dann ist es, für seine Herkunft, ein sehr questorientiertes Spiel.

Die Questen unterscheiden sich in die ‚normalen‘ Questen und die, wie ich es verstanden habe, Storyline. Für jeden Stufenbereich gibt es eine Questline mit größerer Belohnung, welche die Story und Charakterentwicklung voran treibt. Ich weiß allerdings nicht ob das nach den ersten zehn Leveln noch weiter geht.

Mir ist noch aufgefallen, das die unvermeidliche Shopfunktion auch hier verfügbar ist. Man kann den eigenen Charakter an beliebigem Ort parken und ihn oder sie einen Shop eröffnen lassen in dem anderen Spieler die Waren die man loswerden möchte kaufen können.

Fazit

Ein typischer Asiagrinder ist Aion zum Glück nicht. Ein europäisches MMO wie World of Warcraft oder Herr der Ringe Online natürlich auch nicht. Es ist schwierig einen wirklich funktionierenden Vergleich zu finden. Am besten man schaut sich mal einige Screenshots und die Ingame Videos an.

Alles in allem macht das Spiel Lust auf mehr, auch wenn asiatische MMOs an sich nicht so ganz meines sind. Ich bin sehr gespannt auf das nächste Betawochenende und werde dann einmal ausführlicher berichten.


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